Dreimal am Tag, bei jeder Mahlzeit, treffen wir Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen. Was wir essen, beeinflusst unter anderem das Klima – und das Klima beeinflusst, was wir essen. Die Slow Food-Bewegung hat das schon lange erkannt und verbindet Menschen, die sich gemeinsam mit uns für ein gutes Klima einsetzen. Im Folgenden stellt sich die Bewegung vor. 

Slow Food - Eine weltweite Bewegung

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Deshalb widmen wir uns Themen wie dem Tierwohl, Bienen, Artenschutz, Boden und Saatgut. Auch mit dem Thema Klimawandel beschäftigen wir uns, denn auch im Kontext von Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sind Klimaveränderungen ein längst erkanntes Problem. Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen der Art, wie Lebensmittel global erzeugt werden und weiteverarbeitet werden und dem Zustand des Klimas sind immens. Vereinfacht gesagt verstärken industrielle Landwirtschaft sowie die Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Nahrungsmittels den Klimawandel. Mit klimafreundlichen Alternativen und einer zukunftsfähigen Art der Lebensmittelerzeugung und des –konsums können wir dem Klimawandel entgegenwirken.


Dazu haben wir 2017 die internationale Slow-Food-Klimakampagne Menu für Change durchgeführt und dazu Verbraucher, Köche und Lebensmittelerzeuger einbezogen. Die Köche der Slow Food Chef Alliance – ein Netzwerk, das Gastronomen mit den Erzeugern guter, sauberer und fairer Produkte zusammenbringt – verraten auf slowfood.de, wie sie ihre Arbeit möglichst klimafreundlich und nachhaltige gestalten. Wenn ein jeder von uns aus dem Topf der Möglichkeiten zur Reduzierung von Abfall, Ressourcen – und Energieverbrauch schöpft und einige Praktiken umsetzt, kann dies schon Großes bewirken!